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Der Gelbe Sack
Verpackungsabfälle können im Gelben Sack gesammelt und einmal im Monat im Rahmen der Wertstoffsammlung abgeholt werden. Bei diesen Produkten handelt es sich um Verkaufsverpackungen, die einer Wiederverwertung zugeführt werden. Der Grüne Punkt auf vielen Verpackung bedeutet, dass die Sammlung und Verwertung dieser Verpackung bereits finanziert ist. Er bedeutet nicht, dass dieses Produkt besonders umweltfreundlich ist, sondern ist lediglich ein Lizenzzeichen, das der Hersteller bei den Lizenzgebern erwerben kann, um die Beteiligung an diesem Verwertungsweg zu verdeutlichen. Nicht alle lizenzierten Verkaufsverpackungen haben einen "Grünen Punkt", werden aber dennoch über den Gelben Sack entsorgt bzw. verwertet. Derzeit gibt es neun zugelassene Lizenzgeber (z.B. DSD).
Beachten Sie:
Falls Sie Verkaufsvackungen mit dem Restmüll entsorgen, werden Sie unnötig zur Kasse gebeten !
In vielen Geschäften können Sie bereits die Umverpackungen ( z. B. Verpackungen von Zahncreme) beim Verlassen des Geschäftes in einen besonderen Behälter werfen.
Tipp für das Gewerbe: Falls Sie als Gewerbetreibender z.B. eine Kantine besitzen, können Sie Verpackungsabfälle zur Verwertung ebenfalls ohne Zusatzkosten einsammeln lassen. Sie reduzieren dadurch weiter Ihren Restmüll und sparen somit Kosten.
Weitere Informationen über die Verwertungswege erhalten Sie auch von der Fa. Fehr, Bad Hersfeld. Die Fa. Fehr ist telefonisch unter 06621-969 220 zu erreichen.
In den Gelben Sack gehören:
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Verpackungen aus Kunststoff:
Verpackungen aus Metalle:
Verpackungen aus Verbundstoff:Saft- und Milchkartons, Vakuumverpackungen, Kaffeeverpackungen |
Nicht in den Gelben Sack gehören:
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Restmüll:
Glas, Papier, Pappe:
Verpackungen mit schadstoffhaltigen Inhalten:
SchaumstoffeTextilien:Kleidungsstücke einschl. Schuhe gehören in die Altkleidersammlung oder werden karitativen Zwecken zugeführt.
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- Säcke korrekt befüllen (nur Verpackungsmaterial!!!) und zubinden; ansonsten werden diese bei der Sammlung nicht mitgenommen.
- Verpackungen aus verschiedenen Materialien nicht ineinander stapeln, also z.B. nicht den Joghurtbecher in die Konservendose stecken. Getränkekartons flach zusammenfalten.
- Nur saubere Verpackungen ohne Inhaltsreste einfüllen
- Verwerten ist gut - vermeiden ist besser! Umweltfreundlich handelt, wer Mehrwegverpackungen nutzt oder unnötige Verpackungen ganz vermeidet
Die gelben Wertstoffsäcke werden einmal im Monat zusammen vor Ihrer Haustür abgeholt. Die genauen Termine können Sie Ihrem Müllkalender entnehmen.
Was geschieht mit den "Gelben Säcken"?
Alle Gelben Säcke werden zu einer Sortieranlage gebracht. Diese modernen Anlagen trennen den Inhalt der Säcke nach Ihren Fraktionen, z.B. Kunststoffhohlkörper und -folien, Aluminium, Weißblech, Verbundstoffe. Diese getrennten Stoffe werden danach zu den jeweiligen Verwertern transportiert, die diese Stoffe u.a. zu neuen Produkten weiterverarbeiten. Nach Angaben des Dualen System Deutschland GmbH bestehen für diese Wertstoffe Verwertungsgarantien.
Leider beinhalten die Gelben Säcke oftmals nicht verwertbare Stoffe wie Rest- oder Sondermüll. Einige Bürger nutzen diese Säcke zur regelrechten Müllentsorgung. Die Sortierung wird dadurch zu einer großen Belastung für das Personal. Nur reine Verpackungsmaterialien dürfen in die gelben Säcke gefüllt werden.
Alle nicht verwertbaren Stoffe werden als Sortierreste entsprechenden Entsorgungsanlagen zugeführt. Der Mengenanteil an Sortierresten beträgt ca. 20%.
Beachten Sie:
Die Getrenntsammelsysteme sind keine Restmüllbehälter. Sparen JA, illegal entsorgen NEIN!



