Keine Biokunststoffbeutel in die Biotonne

08.05.2019

In einigen Biotonnen befinden sich Störstoffe, wie z.B. Kunststoffbeutel oder Restmüll, die den Sortieraufwand in der Verwertungslage erschweren und die Qualität des Kompostes mindern können. Daher sollen nur reine Bioabfälle in der Biotonne entsorgt werden.

Zu den Störstoffen gehören auch sog. Bio-Kunststoffbeutel, die u.a. aus Maisstärke bestehen und prinzipiell auch kompostierbar sind. Allerdings können sich diese Bio-Beutel nicht in dem Zeitraum zersetzen bzw. zu Kompost zersetzt werden wie die anderen reinen organischen Abfälle aus der Biotonne und werden ebenso wie die anderen Kunststoffbeutel maschinell aussortiert. Durch diese Biobeutel wird der Störstoffanteil erhöht, was zu einer Erhöhung der Behandlungskosten seitens unseres Entsorgers führen kann. Diese mögliche Kostenerhöhung müsste dann auf den Gebührenzahler umgelegt werden.

Um diese Auswirkungen - die letztendlich alle Gebührenzahler betrifft – zu vermeiden, finden verstärkt Kontrollen durch unseren AZV-Außendienstmitarbeiter am Abfuhrtag der Biotonne statt. Falls Fehlwürfe in der Biotonne festgestellt werden, wird nun eine „Gelbe Karte“ an die Tonne gehangen, die auf eine Fehlbefüllung - auch mit Bio-Kunststoffbeuteln - hinweist. Im Wiederholungsfall wird ein „roter Aufkleber“ an die Biotonne befestigt und keine Leerung vorgenommen! Der Kunde ist dann zu Nachsortierung verpflichtet.