AZV-Verbandsversammlung: Verabschiedung von Frau Elke K├╝nholz

15.11.2021

Da Elke Künholz Ende des Jahres aus ihrem Amt als Erste Kreisbeigeordnete ausscheiden wird, ist die Sitzung der AZV-Verbandsversammlung vom 4. November im Audimax der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld voraussichtlich die letzte Sitzung mit ihrer Teilnahme. Der Vorsitzende der Verbandsversammlung Herr Bürgermeister Manfred Koch nutzte daher die Gelegenheit, um Elke Künholz als Vorsitzende des Vorstandes mit einem Blumenstrauß und einem kleinen Präsent zu verabschieden, spricht seinen herzlichen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz für den AZV aus und beleuchtet Stationen sowie Erfolge ihres Wirkens.

Tobias Heipel dankte Frau Künholz ebenfalls für fast zwölf Jahre Einsatz im Sinne des AZV im Namen der SPD-Fraktion und merkt an, dass der AZV immer eine Herzensangelegenheit für sie gewesen sei. Auch Herr Heipel hebt wichtige Projekte hervor, die unter der Führung von Frau Künholz angegangen wurden, sei es die Zusammenarbeit mit dem MZV, die Deponieerweiterung, die anstehende Digitalisierung oder die zukünftige Einführung der Gelben Tonne. Auch Herr Heipel überreicht Frau Künholz einen Strauß Blumen.

Dem Dank und den Wünschen seiner Vorredner an Frau Künholz schließt sich für die CDU-Fraktion Herr Bürgermeister Walter Glänzer an, der in seinen persönlich gehaltenen Dankesworten insbesondere für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in allen abfallwirtschaftlichen Feldern dankt und ihr insbesondere auch für ihren künftigen Lebensweg alles Gute bei bester Gesundheit wünscht. Den Blumenstrauß überreicht er Frau Künholz dem Thema Abfallwirtschaft gemäß stilecht in einen Gelben Sack eingewickelt.

Abschließend erheben sich alle Anwesenden und spenden Frau Künholz langanhaltenden Applaus.

Elke Künholz spricht in ihren Dankesworten die langjährige Arbeit in der Abfallwirtschaft, sei es im Lahn-Dill-Kreis, dem Landtag oder dem AZV an, in der viele Themen angegangen und gelöst worden seien. Hierbei habe ihr auch eine hohe Frustrationstoleranz gelegentlich geholfen. Für die Zukunft des AZV skizziert sie ein Szenario, in dem die Rekommunalisierung geprüft und insbesondere auch die Zusammenarbeit mit dem MZV intensiviert werden wird.

Sie dankt den Anwesenden ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und wünscht dem AZV und seinen Akteuren für die Zukunft alles Gute.

Die Verbandsversammlung hat in dieser Sitzung zudem den Wirtschaftsplan für 2022 einstimmig beschlossen. Der Wirtschaftsplan wird im Erfolgsplan mit Erträgen von 11.882.600 Euro und Aufwendungen von 11.993.800 Euro und im Vermögensplan in Einnahmen und Ausgaben von 715.000 Euro festgesetzt.

Ebenfalls wurden die Gebührenkalkulation sowie die Änderung der Gebührensatzung zum 1.1.2022 einstimmig beschlossen. Die Grundgebühren für eine 120-Liter und 240-Liter Restmülltonne steigen moderat um 0,51 Euro bzw. 1,02 Euro pro Monat.

Die Gebühren pro Leerung einer Restmülltonne erhöhen sich um 0,23 Euro für eine 120-Liter Tonne bzw. 0,46 Euro für eine 240-Liter Tonne.

Die monatliche Pauschale für eine 120-Liter Biotonne erhöht sich um 0,32 Euro auf 6,19 Euro im Monat, für eine 240-Liter Biotonne um 0,65 Euro auf 12,39 Euro monatlich.

Auch die Gebühren der Selbstanlieferer von Abfällen zum Entsorgungszentrum Hersfeld-Rotenburg wurden moderat angepasst. Lediglich die Gebühren von Anlieferungen asbesthaltiger Abfälle und Mineralfaserabfälle wurden deutlicher erhöht.

Gründe der Gebührenerhöhung sind hauptsächlich gestiegene Kosten bei der Verwertung von Grün- und Bioabfällen, dem Betrieb der Deponie nach notwendigen Neuausschreibungen sowie erhöhte Aufwendungen für Rekultivierung und Nachsorge.